Christian Bloessl/ Dezember 19, 2021/ Aktuelles


Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

liebe Freunde und Unterstützer der Neunburger Feuerwehr,

liebe Freunde aller umliegenden Feuerwehren, liebe Gäste,

bis man schaut, ist dieses verrückte Jahr schon wieder bald Vergangenheit. Was ist in diesem Jahr nicht alles passiert? Es haben sich in unserem Land nie gedachte, furchtbare Naturkatastrophen ereignet, mit vielem menschlichen Leid, die Corona-Pandemie hält uns mit seinen nicht auszurechnenden Virus-Mutationen in Atem, die Welt wird immer wieder gebeutelt durch Kriege, durch Vertreibungen und die Flüchtlingswelle. Machtgierige und menschenverachtende Präsidenten und gewählte Herrscher missbrauchen ihre, ihnen anvertrauten Völker und Menschen und Nachbarstaaten. Die Klimakrise bedroht die Menschheit. Die Welt, die Bevölkerung in Deutschland, in Bayern spaltet sich immer  mehr und es beherrscht, das egoistische „Ich“, Ich bin der Erste, zuerst komme Ich … das Denken und Handeln vieler Mitmenschen.

Und dann kommen wir, wir als Stein in der Brandung, wir als freiwillige Feuerwehr in unserer kleinen Stadt in Neunburg v. W. mit den vielen Feuerwehren rings um uns herum um es anders zu machen, zu zeigen, dass es auch anders geht. Mit einem fröhlichen, hilfsbereiten und weit geöffnetem Herzen um es all den Anderen zu zeigen, dass es auch anders geht, als nur das Negative zu sehen. Wir versuchen mit unseren Mitteln, mit unserer Kraft, mit unserer Ausbildung und mit unserer Ausrüstung Not und Leid zu lindern, Gefahren abzuwehren, Menschenleben und Tiere zu retten oder vor Schlimmeren zu bewahren und Hab und Gut zu schützen.

Dass uns das in diesem abgelaufenen Jahr schon recht gut, trotz Corona, gelungen ist, ist vor allem unseren aktiven Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden zu verdanken. Wir denken hier an die Extremsituation mit gutem Ausgang beim Brand im Mehrfamilienhaus in der Amberger Strasse, bei anderen Bränden in Kröblitz, Meissenberg, Eigelsberg, bei Unfallereignissen auf unseren Strassen oder  im Wald, bei Personen, die abgestürzt sind und Hilfe brauchten, oder bei Rettungseinsätzen, zu denen wir mit der Drehleiter gerufen wurden. Auch bei Einsätzen im Industriegebiet waren wir stark gefordert.

Trotzdem wurde auch gefeiert, nämlich Hochzeiten und Geburtstage. Fünf Hochzeitspaare wurden glücklich in ihren neuen Lebensabschnitt begleitet. Unsere nahezu 40 Kinderfeuerwehrler von der Löschbande machen uns viel Freude. Genauso schätzen wir die Bereitschaft unserer Jugendfeuerwehr, das Helfen für den zukünftigen aktiven Dienst zu erlernen. Unsere Jugendfeuerwehr im Jahr 1972 gegründet, wird im nächsten Jahr 50 Jahre alt. Vielen Dank allen Jugendwarten und Betreuern für diesen immens wichtigen Beitrag der Jugendarbeit.

Unsere Senioren, bei uns genannt, die „grauen Panther“, erfreuen sich an den leider coronabedingten, eingeschränkten Treffen um alte Erinnerungen und Erfahrungen auszutauschen.

So ein großer Verein, wie die Freiwillige Feuerwehr Neunburg braucht natürlich ein ganz großes und stabiles Fundament, geerdet durch viele lebenserfahrene Frauen und Männer, die uns durch Beiträge und Spenden unterstützen und auf die sich die anderen Gruppierungen in unserer Feuerwehr verlassen können.  Ich meine unsere große Gruppe der „Passiven“. Der Name ist eigentlich falsch, da dieser Begriff nur bezogen ist auf die aktive Truppe die zu Einsätzen Tag und Nacht ausrückt. Aber die Passiven sind für uns genauso aktiv, denn ohne die leistende Truppe der „Passiven“ würde es niemand geben, der das Feuerwehrhaus putzt, den Rasen mäht, die Feuerwehr-Kinder ausbildet und vieles mehr.

Und dann haben wir noch gute Verbindungen ins Ausland nach Tschechien zu unseren Feuerwehrfreunden nach Holysov und zu unseren beiden Patenvereinen die Feuerwehr Rötz und die Feuerwehr in Wackersdorf.

Nicht vergessen darf ich natürlich unsere Freunde von den Nachbarfeuerwehren und die befreundeten Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz Neunburg, der Wasserwacht Neunburg, dem THW Neunburg und der Polizeiinspektion Neunburg,

Bei all diesen Menschen und Gruppen, bei unserer Stadt mit unserem 1. Bürgermeister Herrn Martin Birner, dem Stadtrat mit dem für Feuerwehr – Aufgaben zuständigen Beauftragten Herrn Harald Klatzka, unserer Stadtverwaltung mit Herrn Georg Keil, unserer Feuerwehrführung mit dem neuen Kreisbrandrat Herrn Christian Demleitner, Kreisbrandinspektor Herrn Richard Fleck und unserem geschätzten Ehrenkommandanten und Kreisbrandmeister Herrn Ferdinand Duscher und unserem Landrat Herrn Thomas Ebeling, möchten wir uns für alles was sie für uns getan haben, auf das herzlichste bedanken. In diesen Dank sind alle Spender aus der Wirtschaft und der Industrie mit eingeschlossen.

Lassen sie mich als 1.  Vorstand von der außergewöhnlichen Truppe, von diesen außergewöhnlichen Herrschaften, von der ich und wir überzeugt und ganz schön „stolz“ sind, uns bei den Kommandanten und der Vorstandschaft ganz herzlich bedanken und allen ein fröhliches und ruhiges Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2022 wünschen.  Wir wünschen, dass sie alle ein schönes gemütliches Miteinander zuhause, in der Familie und bei den Freunden und Menschen, die jedem wichtig sind, feiern können. Ohne Einsätze wird es auch im kommenden neuen Jahr nicht gehen. Aber der Wunsch ist, dass alle Einsätze unfallfrei und erfolgreich gefahren werden und dass alle gesund zurück kommen. Kommt weiterhin so stark und fleißig zu den Einsätzen und zu den Übungen. Wir brauchen Euch!.

In diesem Sinne ein Frohes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes, neues Jahr 2022 an Euch und Eure Familien und Eure Freunde, wünschen

die beiden Kommandanten Bernhard Käsbauer und Reinhold Stangl und die beiden Vorstände
Georg Schmid und Thomas Zimmermann  sowie die gesamte Vorstandschaft der FF Neunburg v. W.

Und wir schließen traditionell mit dem Spruch der Feuerwehren: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!